Tag der Befreiung vom Faschismus 2018

Ein volles, ganzes Menschenleben liegt der Grund zurück, warum wir uns hier versammeln.

Am 8. Mai 1945 kapitulierte die deutsche Wehrmacht, brach ein Schreckensregime zusammen, das unendliches Leid in die Welt brachte.

Ein volles, ganzes Menschenleben, ist verstrichen, wenige leben noch, die das Grauen des Krieges und der Barbarei erfahren haben,

ist es da nicht  an der Zeit fragen viele offen, diesen Tag ins Dunkel der Geschichte zu versenken? Es war aber, so muss man jenen entgegnen,

niemals eine Frage der Zeit. Denn schon kurz nach dem furchtbaren Krieg mühten sich viele diesen Tag vergessen zu machen.  Es waren Politiker,

die dabei in der ersten Reihe standen. So empfahl Franz Josef Strauß „die Büßerhemden“ endlich auszuziehen. „Ein Volk“, so soll er gewettert haben,

„das diese wirtschaftlichen Leistungen vollbracht hat, hat ein Recht darauf, von Auschwitz nichts mehr hören zu wollen.“

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Gedenkveranstaltung zu Ehren von Karl Zink am 24.4.2018

Verehrte Anwesende, liebe Freundinnen und Freunde, liebe Genossinnen und Genossen,
es ist eine Tradition Ilmenauer Bürgerinnen und Bürger, an diesem Tag, den 24. April hier zu gedenken, zu gedenken eines mutigen, jungen Mannes eines Ilmenauers, der gerade einmal 30 Jahre alt,  hingerichtet wurde in den schlimmen braunen Jahren. Ein junger Mann, Kommunist, der sich mit wenigen Gleichgesinnten gegen die Hetze, Gewalt und Menschenverachtung der deutschen Faschisten stemmte. Wenig wissen wir über sein Leben, nur dürr sind die Fakten, seit seinem 7. Lebensjahr wohnte die Familie in Ilmenau. Mutmaßen können wir nur was ihn trieb, welche Träume und Wünsche sein Handeln bestimmten. Sicher waren sie nicht so verschieden zu dem was junge Menschen überall  ersehnen, ein friedliches, freudvolles Leben,  eine eigene Familie, das  bisschen Kleineleuteglück eben. Aber er stellte sie hintenan. Niemand hatte ihm befohlen den Verführungen der Machthaber zu widerstehen, ja mehr noch den illegalen Kampf aufzunehmen in einer Zeit da andere den Kopf senkten, das Rückgrat beugten.

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Immer nah an den Menschen- die Amtsperiode einer roten Landrätin

Es macht schon Angst, es lässt uns um die Demokratie bangen, wenn wir lesen dass etwa die Hälfte der Menschen in unserem Kreis bei Kommunalwahlen ihr Recht nicht war nehmen. Hat unsere Wahl wirklich noch Bedeutung, fragen sie. Zudem hören wir  die Rufe von der Verlogenheit der Politik, den raffgierigen Politikerinnen und Politikern, die nur das eigene Wohl im Auge, die kleinen Leute vergessen. Ja, so fühlen sich viele Menschen in diesem Land vergessen, abgehängt, wertlos. Ziel linker Politik muss sein,  dem einen anderen Stil entgegenzusetzen. Dazu braucht es neue Ideen, Kraft und natürlich Personen. Eine davon ist Petra Enders, denn im Zentrum ihrer Bemühungen stehen immer die Menschen. Sie will sie einbeziehen in die Entscheidungen, die ihr Leben betreffen, sie kämpft um Bürgerbeteiligung, und Teilhabe, hat ein offenes Ohr für alle Sorgen, selbst die kleinsten, und immer Zeit für die Bürger und Bürgerinnen, auch wenn sie eigentlich keine Zeit mehr hätte.

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