Man wird ja mal fragen dürfen!

Die Geschichte einer Fusion von Ilmenau und Langewiesen ist lang. Objektive Gründe sprechen dafür. Die gemeinsame Entwicklung eines Industriegebiete von der TU bis weit nach Langewiesen war schon fast realistisch. Auch die gemeinsame Betreibung von touristischen Höhepunkten, wie das Schaubergwerk spricht dafür. Es sind eine Reihe von Vorteilen zu nennen. Ein Neubau der Schwimmhalle und die Rekonstruktion der Festhalle ließen sich gemeinsam besser stemmen. Die Hauptausschüsse beider Städte hatten gemeinsame Sitzungen und waren sich schon prinzipiell einig. Immer scheiterte es vor allem an subjektiven Gründen. Jetzt kommt der Druck durch die Gebietsreform. Es geht zu, wie auf dem Heiratsmarkt. Ilmenau und vor allem auch endlich der OB sind heiratswillig. Ein umfangreicher Fragekatalog, den manche auch als Forderungskatalog verstanden, wurde beantwortet und durch die Fraktionen gebilligt. Die Einwohner von Langewiesen sollen jetzt entscheiden. Was ist mit den Ilmenauer Einwohnern? Die können leider nicht entscheiden und müssen das dem Stadtrat überlassen. Das ganze Gezerre könnte doch bei ihnen zu der Frage führen, ob die Braut wirklich so schön ist, dass nur sie fordern kann? Ilmenau leistet als Mittelzentrum einen großen Beitrag zur Erhöhung der Lebensqualität der ganzen Umgebung und das mit vielen eigenen Mitteln und unter Verzicht auf andere Annehmlichkeiten. Das veranlasste Bürgermeister Brand in der Presse zu erklären, man wolle solche Nachteile nicht mittragen. Erstaunliches vom Vorsitzenden des Städte- und Gemeindebundes! Ilmenau muss also gestärkt werden im Interesse  des ganzen Gebietes. Eifersüchteleien und Eigennutz haben da keinen Platz. Ich hoffe, die Einwohner von Langewiesen werden richtig entscheiden und die Ilmenauer kooperationsfreudig sein. Diese Chance darf nicht verspielt werden!
Die Linke in Ilmenau war schon immer für einen Zusammenschluss. Überspannt werden darf der Bogen aber von Langewiesen nicht!

Dr. Klaus Leuner

Ehrung zum 76. Todestag von Karl Zink

Verehrte Anwesende, liebe Freundinnen und Freunde, liebe Genossinnen und Genossen,

So wie in jedem Jahr haben wir uns hier versammelt, um den Antifaschisten, den Kommunisten Karl Zink zu ehren. Seit vielen Jahren gedenken Ilmenauer dieses Mannes, manchen war es eine Herzenssache, anderen wiederum nur eine Pflicht. Und  viele  von denen blieben fern, als die Verhältnisse andere wurden. Einige  nutzten gar das Wort Kommunist als Schmähwort, riefen auf der Straße dagegen an, aus der Sicherheit der Menge. Dazu gehörte kein Mut. Es gehört auch heute kein Mut dazu, sich am Rande von Veranstaltungen mit Plakaten zu tummeln, auf denen steht: „Achtung Bürger, die Kommunisten wechseln manchmal den Namen, aber niemals ihr Ziel.“, wie in unserer Heimatstadt erlebt. Lassen wir bei Seite, dass diese Plakatträger nicht verstanden haben, was das Ziel der Kommunisten ist, nämlich eine gerechte Gesellschaft zu suchen, lassen wir beiseite, dass Kommunisten, so glaube ich, auch nicht ihren Namen ändern, eines, eines hatte der Kommunist Karl Zink diesen voraus, den Mut, den wirklichen Mut,  um den Preis seines Lebens für sein Ziel zu streiten. Wir wissen, er  war nicht der einzige, der hoffte und kämpfte.

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Nicht nur Bekenntnisse-der politische Wille muss vor allem erkennbar sein!

Die Ilmenauer Linke zur Arbeit in den Ausschüssen des Stadtrates

Oberbürgermeister und Sozialdemokraten unserer Stadt sprachen sich  für die stärkere Beteiligung der Öffentlichkeit an der Arbeit der Ausschüsse des Stadtrates aus. Die Linke in Ilmenau ist erfreut, dass damit auf die Linie eingeschwenkt wird, die von ihr schon zu Beginn der jetzigen Sitzungsperiode des Stadtrates vertreten wurde. Leider war bisher nur die Fraktion Pro Bockwurst/Bürgerbündnis  bereit, dabei Unterstützung zu leisten. Für unsere Partei  ist  Bürgerbeteiligung  gerade in der Kommunalpolitik ein fundamentales Instrument,  um den Meinungs- und Willensbildungsprozess nicht nur im Stadtrat, sondern auch in seinen Ausschüssen durchsichtig und nachvollziehbar zu gestalten. Darüber hinaus erneuern wir die Forderung nach der Berufung von sachkundigen Bürgerinnen und Bürgern  in alle  Ausschüsse, um  die Erfahrung der Bürgerschaft Ilmenaus in den politischen Meinungsbildungsprozess einzubeziehen. Die Mitglieder der Fraktion die Linke Ingeborg Giewald und Klaus Leuner  schlagen vor, in den von ihnen geleiteten Ausschüsse dies zu thematisieren. In diesem Zusammenhang machen wir der SPD nochmals ausdrücklich Mut, die Stadtelternsprecherin  Kathrin Reinhardt (SPD)  als berufene Bürgerin des Sozial- und Gleichstellungsausschusses vorzuschlagen.  Schließlich nützen bloße Bekenntnisse wenig, wenn am Ende der Wille zur Umsetzung fehlt.  Was in dieser Hinsicht im  Arnstädter Stadtrat gelang sollte auch in Ilmenau möglich sein!

Karl-Heinz Mitzschke

Robb Johnson in Ilmenau

Er hatte die gleichen roten Schuhe an, mit den gelben Schnürsenkeln, wie vor zwei Jahren. Ein wenig mehr abgelaufen, abgestoßen, von den Tritten, die er den Mächtigen versetzt denke ich. Aber seine Lieder sind immer noch frisch und unverbraucht. Und gern gehört, wenn auch zum wiederholten Mal, denn er mischt Neues mit Altem, und das gekonnt. Nebenher plaudert er und flackst, um plötzlich loszuschimpfen über die Europafeindlichkeit mancher Engländer und die wirtschaftliche Entblößung des Ostens Deutschlands. Manchmal reichen seine Lieder in die Vergangenheit und schildern den 1. Weltkrieg, auch am Schicksal seiner beiden Großväter. Überhaupt, einer war ein Bandleader und ein lustiger Song handelt von ihm. Aber auch in die Zukunft reichen die Lieder, was Karl Marx wohl tun würde, lebte er heute. Da, spätestens da merkt man, hier ist nicht nur ein Songschreiber, hier ist ein Satiriker. Und für die Ilmenauer ist auch immer das Lied „In Ilmenau“ dabei. Heftig beklatsch und mitgesungen von den Zuhörern. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!     

Karl-Heinz Mitzschke

„Die Beziehungen zwischen USA und Kuba in Vergangenheit und Gegenwart“

Um die gegenwärtige Entwicklung der Beziehungen zwischen Kuba und den USA besser zu verstehen, muss man einen Blick in die lange Geschichte der Beziehungen beider Länder werfen, um die aktuelle Situation zu verstehen sowie mögliche Zukunftsszenarien in Kuba zu beleuchten.

Ein profunder Vortrag und Diskussion zu diesem Thema von und mit Jörg Rückmann von der BundesAG Cuba si am 22.3.2016 in Ilmenau. Herzlichen Dank!